Montag, 30. Dezember 2013

Melerd goes Praxissemester



Zunächst einmal:

Ja, die Grammatik der Überschrift ist falsch und ich habe Deutsch und Englisch vermischt.
Warum ich das getan habe?
Weil ich es kann?
Weil mir kein besserer Titel einfällt?
Weil ich es lustig finde?
Wir werden es nie erfahren. Nur eines ist gewiss, in dieser Kategorie möchte ich nach und nach erzählen, was ich während meiner sechs Monate in der Arbeitswelt gelernt habe.
Falls die Einträge ein wenig durcheinander geraten, tut mir das Leid, aber ich schreibe einfach immer was mir so einfällt.


 Die Grundlagen:
Ich machte ein sechsmonatiges Praktikum bei einem Entsorger in der Verwaltung bei einer Firma in meiner Heimatstadt und wer denkt, dass das langweilig ist hat noch nie mit Abfall näher zu tun gehabt.
 

An meine Anfangszeit erinnere ich mich nur noch verschwommen, ich weiß nur, dass wir unglaublich viel Papier im Büro hatten und ich noch mehr Papier sortiert habe. Hat es tatsächlich einmal kein Papier zum sortieren gegeben habe ich kopiert und neues Papier zum sortieren erstellt.
Mein Leben war also unglaublich aufregend und ich wusste sofort wieder wofür ich studiere.
Doch irgendwann ging auch das zu Ende und ich wurde nach und nach eingelernt. Zwar gibt es immer noch viel Papier, doch nun sitze ich hauptsächlich vor dem Computer und arbeite elektronisch, was wesentlich angenehmer ist.
Meine absolute Lieblingsbeschäftigung ist jedoch das Telefon.
Stundenlang könnte ich darüber berichten. Bisher waren mir die wahren Probleme der Welt verschlossen gewesen, denn für einige scheint eine zu spät abgeholte Tonne mit gewöhnlichem Papier schlimmer als ein Uranendlager im eigenen Garten zu sein.
Mit meinen Kollegen scheine ich sehr großes Glück gehabt zu haben, bisher sind alle sehr freundlich zu mir und ich kann sie gut leiden. Außerdem habe ich mit dem ein oder anderen sehr interessante Gespräche geführt und das obwohl ich so sozial Kompatibel wie ein Sack Kartoffeln bin.


Neugierig geworden?

Dann freut euch schon auf der nächsten Post, wo ich euch eine kleine Anekdote aus der Disposition erzähle.

Liebe Grüße an alle da draußen
eure Melerd