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Mittwoch, 17. Juli 2013

Melhausenwatch - Just a few pictures


Ihr fragt euch sicher wo ich dieses Foto mit diesem wunderschönen Blick aufgenommen habe?





Die Antwort:
Am Helfenstein




Diese alte Burg nennt sich Helfenstein und sie trohnt auf einem Berg über Melhausen.
Doch der Helfenstein hat nicht nur einen schönen Ausblick, sondern auch mehrere Grillstellen.
Das war auch der Grund, warum unsere kleine Gruppe den Berg bestiegen hat:
Wir wollten grillen!




Das ist der Weg zu besagter Grillstelle, direkt am Fuß der Burgruine.





Ein wenig weiter steht ein einsamer Turm, der sofort meine Aufmerksamkeit erregt hat. Er erinnert mich immer an das Märchen von Rapunzel(mit den langen Haaren).

Brunnen
Oben auf der Burg.





Der Sonnenuntergang dort oben war auch traumhaft.

Burg bei Nacht, sie wird immer bis Mitternacht angeleuchtet.




Zum Abschluß noch einmal den wunderschönen Blick bei Nacht:



Ich hoffe es hat euch gefallen.
Ich wünsche euch allen einen schönen Tag und viel Erfolg bei den Prüfungen.



Montag, 8. Juli 2013

Melhausenwatch

Irrlichter

Gestern habe ich es sehr bereut keine Kamera dabei gehab zu haben. Trotzdem möchte ich euch, diese Geschichte nicht vorenthalen:

Gestern haben meine Mitbewohnerin und ich beschlossen vor der Prüfung noch spazieren zu gehen.
In Melhausen bietet sich da als schönster Spaziergang der Weg zur Burgruine an.
Wir kamen auch rechtzeitig zum Sonnenuntergang oben an und es war traumhaft schön. Kann ich Besuchern von Melhausen nur ans Herz legen, dass auch einmal zu besichtigen.
Was wir jedoch nicht so ganz bedacht hatten:
Wie schnell es dunkel wird, wenn die Sonne erst einmal unter gegangen ist und der Rückweg führt durch ein verlassens Waldstück.




In unserer Weisheit haben meine Mitbewohnerin und ich beschlossen, nicht den gleichen Weg zurück zu gehen, denn wir hinauf gelaufen sind.

Muss ich noch mehr sagen?

Natürlich haben wir uns verlaufen!
Also ich fasse zusammen:
Es ist der Abend vor der Prüfung, es ist dunkel, wir sind irgendwo auf einem Berg auf einem Trampelpfad im Wald und ich hatte weder Handy, noch Geld, noch einen Ausweis noch einen Hausschlüssel dabei(warum auch, meine Mittbewohnerin hatte ja einen).


Doch in dieser ausweglosen Situation kam ein Lichtschimmer in Form eines kleinen glühenden Punktes, der durch den Wald schwebte:






Glühwürmchen, je dunkler es wurde und je tiefer wir in den Wald gingen umso mehr kreuzen unseren Weg. Glühwürmchen sind wirklich toll, so wunderschön. *.* Außerdem haben sie uns unsere ganze Furcht genommen, wie kleine Hoffnungsträger. Also sind wir ihnen gefolgt.
Ich hätte euch so gerne ein Foto von den wundervollen Tieren gezeigt, doch hatte ich wie gesagt keinen Apperat dabei.
Während wir so durch den Wald gingen fühlten wir uns wie im Märchen.
Irgendwann wendete sich unser Gespräch den Irrlichter zu, die verirrte Wanderer ins Verderben führen und fragten uns ob es wirklich eine so gute Idee ist den Glühwürmchen zu folgen.

Es zeigte sich, dass den Glühwürmchen zu folgen nicht unbedingt unsere Beste Idee war, wir irrten immer tiefer in den Wald in die falsche Richtig. Am Anfang ging es immerhin noch bergab, irgendwann mussten wir dann bergauf gehen, dabei wollten wir ja eigentlich ins Tal...
Doch begleitet von den Glühwürmchen kamen wir irgendwann an eine Straße, eine Hauptstraße, nicht sehr befahren, aber mit vielen Kurven und hoher Geschwindigkeitsvorgabe.
Natürlich endete der Weg bei der Straße und einen Gehweg gab es auch nicht.

Irgendwie hatten wir es geschafft vom Regen in die Traufe zu gelangen. Nun hatten wir uns nicht nur verirrt, wir befanden uns auch in Lebensgefahr. Trotzdem wollte keiner von uns zurück in den grusligen dunklen Wald. Also sind wir die Straße entlang gelaufen.

Irgendwann haben wir auch eine abzeigung in ein Wohnviertel gefunden, wo wir so schnell es geht hin sind.
Man glaubt gar nicht welche Ecken es in Geislingen gibt.
Wir sind ins langweiligste Halbbonzenviertel der Welt geraten. Niemand war mehr auf der Straße, teilweise waren schon die Rolläden unten. Außer meiner Mitbewohnerin und mir war niemand mehr unterwegs. Was auch recht erstaunlich ist:
Normalerweise sieht man überall in Melhausen das Kreuz, es sei denn du wohnst wirklich am Rand.
Wir haben das Kreuz nicht mehr gesehen und da es nachts angelauchtet wird, hätten wir es sehen sollen. Mit null Orientierung liefen wir in die Richtig in der wir das Kreuz vermuteten. Ich muss sagen zum orientieren sind die Berge echt praktisch, man erkennt an ihrer Form ungefähr welcher Berg es ist und man weiß wo man ca. ist.

So haben wir uns orientiert und es sicher nach Hause geschafft, dass es halb zwölf war bis wir nach Hause gekommen sind muss ich nicht mehr erwähnen oder?

Donnerstag, 27. Juni 2013

Melhausenwatch

Das Ende des vierten Semesters nähert sich und deshalb werden ich und meine Komulitonen bald ins Praxissemester gehen und überall verstreut in Deutschland wohnen. Zum Abschied habe ich ein kleines Gedicht über alle geschrieben. Jeder hat seinen eigenen Vers. Den Namen meines Studienortes habe ich raffiniert verschlüsselt (ist im Orginal nicht verschlüsselt).
Melhausen

Es war einmal in einem weit entfernten Land,
Eine Melli außer Rand und Band.
Das Abi war schon lange geschrieben
Und die Unis ihre Studenten aussieben.
Doch die Melli, die hatte Glück,
Sie kam nach Melhausen nun beginnt unser Stück.

Schon am ersten Tag, es war kaum angekommen
Hatte es eine fremde Stimme vernommen.
Die Sprache sie war völlig neu,
Aber schnell verliert es seine scheu.
Die Stimme gehörte einem Mädchen rank und schlank
Von den anderen wurde sie Jule genannt.

So lernte das Melli die Juliane kennen
Und schon bald konnte sie keiner mehr trennen.
Eine so gute Freundin hatte noch keine Melli je gehabt
Außerdem war Juliane ziemlich begabt.
Sie konnte gut kochen, malen und machte Sport,
Über sie verlor keine Melli ein schlechtes Wort.

Juliane und Wilma, sie kamen aus demselben Eck
Es lässt sich sagen: Sie sind beide ziemlich keck.
Doch mit Wilma spielte das Melli gerne Schach
Dabei gab es bisher noch keinen Krach.
So kam es an einem denkbaren Abend,
Dass sie Brezeln backten ganz hervorragend.

Schon nach den ersten Tagen wusste jeder genau,
Die Isa die ist ziemlich schlau.
Wer hätte es jedoch gedacht,
Dass einen auch noch so ein hübsches Mädel anlacht.
Zudem war sie freundlich und hilfsbereit,
Da wurde manch einer grün vor Neid. 
Melli traf die Kathrin bei den Schimpanskis,
Welche sie schon bald aufs Kendo verwies.
Beide konnten sich gut leiden,
Da ihre Interessen sich überschneiden.
Sie lernten für die Prüfung zusammen,
An warmen Tagen ließen sie den Grill entflammen.

Nebenan da wohnte die Sarah ganz fein,
Das Melli wusste von vorneherein.
Mit der Sarah würde sie sich gut verstehen
So ist es schließlich auch geschehen.
Mit ihr konnte man reden man schloss sie ans Herz
Zudem verstand sie jeden Scherz.

Unser Erdbeertörtchen ist ein besonderer Kuchen,
Er lernte von dem Melli ganz schnell das Fluchen.
Manch einer nennt ihn auch Matheflo,
Unsere Herzen gehörn ihm sowieso.
Er spielte Gitarre, trinkt Bier und fährt uns überall hin.
Ein Bad oder ein Blick in die Sterne ist auch mit drin.

Das Brittchen hingegen hatte einen schweren Job,
Sie bewältigte ihn jedoch top.
Obwohl sie jeden Tag pendeln musste
Sie trotzdem ihren Weg zu den Partys wusste.
Auch an ihrem Geburtstag war das Melli da
Und betrachtete Britas Katzen von ganz nah.

Wer saß da in der Vorlesung still und leise?
Es war der Michi auf seine besondere Weise.
So einen netten hatte das Melli noch nie getroffen,
Auf manchen Partys war er auch mal besoffen.
Er zeigte ihr Göppingen in seiner Pracht
Auch die Alp, wer hätte das gedacht!


Der David war besonders fleißig,
Immerhin war er schon über dreißig.
Durch sein erstes Studium kannte er sich in Japan aus
Das Melli zog gleich seinen Nutzen daraus.
Er machte Sushi und übersetze einen Brief
Und nahm sie mit wenn ein guter Film lief.

Eines war dem ganzen Semester klar,
Die Isi, die hat schönes Haar.
Klein zierlich aber voller Energie
Spielt sie Volleyball und fährt Ski.
Ihr schönes lachen werden wir nie vergessen,
Außerdem waren wir zusammen Pizza essen.

Man muss in die Höhe schauen den Nacken sich verrenken,
Es ist der Johannes, dass konnte man sich denken.
Mit ihm wir das Gipfelkreuz erklimmen,
Oder im Wasser warn schwimmen.
Er war engagiert im ERM-Verein,
Zu den Partys sagte er auch nicht nein.

Nun ist es soweit, das Grundstudium ist vorbei.
Die Jungen Studenten sie sind endlich frei.
Das Melli jedoch ist ziemlich bedrückt.
Wurde sie doch mit den besten Freunden beglückt.
So dankt es euch für die tolle Zeit,
Die war voller Glückseligkeit.

Auf das wir uns bald wieder sehen
Obwohl wir unsere eigenen Wege gehen.
Bald kommen wir in Geislingen wieder zusammen
Um das neue Semester anzufangen.
Bis dahin gehabt euch wohl
Und trinkt nicht zu viel Alkohol.
Ich hoffe, das wird Ihnen gefallen ^____^
Bis dann
eure M